Eine historische Spurensuche zwischen Tierschutz und Antisemitismus

„Hitler war auch Vegetarier“ oder „Die Nazis haben das erste umfassen­de Tierschutzgesetz gemacht“ – wer kennt nicht die üblichen Floskeln zur Abwertung der Tierrechts-​/befreiungsbewegung. Gibt es einen
his Hintergrund für diese losen Behauptungen und wie können sie analysiert und dekonstruiert werden?

Gemeinsam werden wir auf eine Spurensuche durch die Geschichte zwi­schen 1933 und 1945 gehen. Zu Beginn werden wir Personen und Organisationen betrachten die während der NS-Zeit (und teilweise davor) Tierschutz betrieben haben oder sich der vegetarischen Bewegung zu ordneten. Dies wird an den Beispielen der Obstbau Kolonie Eden (in Oranienburg) und dem „Vater des 1. Tierschutzgesetztes“ Karl Craemer getan.
Im zweiten Teil werden wir uns den möglichen Hintergründen für Tier­schutz im „Dritten Reich“ widmen. War dieser Teil der NS-​Ideologie oder konnte er als Instrument für andere Zwecke gebraucht werden?
Der letzte Teil des Referates beschäftigt sich mit Unterwanderungsversuchen der ‚Neuen Rechten‘ in Tierschutz-/ Tierrechtsgruppen.
Im Anschluss an das Referat besteht die Möglichkeit zu einer offenen
Diskussion.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Die Veranstaltung findet gemeinsam mit der Tierrechtsgruppe Dresden statt. Vor dem Vortrag findet der monatliche Soli-Brunch im AZ Conni statt (Beginn 11:00 Uhr)
Veranstaltungsort: AZ Conni (Dresden) Beginn: wird noch bekannt gegeben





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