Archiv der Kategorie 'Allgemein'

coole Aktion der Genoss*innen aus Dresden

Die Gruppe Tierbefreiung Dresden hat einige Soli-Beutel für das Bündnis Dresden Nazifrei entworfen und gedruckt.
Einige wenige sind noch zu ergattern!!!

hier findet ihr die genauen Infos und den Kontakt um welche zu bestellen.

Wir denken gerade in Zeiten von PEGIDA, LEGIDA und wie sie nicht alle genannt werden wollen, sind solidarisierungen unter progressiven Bewegungen ein wichtiger Schritt um gegen Rassismus, Sexismus, Antisemitismus,Speziesismus,… einzustehen.

stay rebel – go vegan – block nazis – here and everywhere!!!
with paw and fist against fascist!

Nazis stören Mahnwache für Döbelner Opfer des Nationalsozialismus

Wir möchten an dieser Stelle eine Stellungnahme des Treibhaus e.V. zur Störaktion von Neonazis, während der Gedenkveranstaltung an ermordete Jüd*innen durch die Nationalsozialisten in Döbeln veröffentlichen.

Stellungnahme des Treibhaus e.V. Döbeln

Am gestrigen Sonntag fand in Döbeln bereits zum dritten Mal eine Mahnwache an den Stolpersteinen im Stadtgebiet statt. Die Steine erinnern an jüdische Bürgerinnen und Bürger, die von den Nationalsozialisten enteignet, vertrieben, gedemütigt und ermordet wurden. Bereits in den letzten Jahren kam es immer wieder dazu, dass Blumen und Kerzen entfernt und die Steine beschmiert wurden.
Gestern allerdings mussten die knapp 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Mahnwache sich erstmals offene Einschüchterungsversuche und Störungen gefallen lassen. Im Verlauf der Veranstaltung sammelten sich Döbelner Nazis in der Nähe der Gedenkorte, fotografierten die friedlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer und provozierten mit ihrer Präsenz. Unter den knapp zehn Nazis war auch der Döbelner Stadtrat Stefan Trautmann. Ein Stadtrat, der eine würdevolle Gedenkveranstaltung provoziert und stört und mit seinem Namen und seinem Gesicht Repräsentant für Döbeln ist.
Während die Mahnwachenstrecke aus Sicherheitsgründen verändert wurde, sammelten sich die Nazis schließlich an der Friedrichstraße und blockierten damit die letzte Station der Veranstaltung. Nach Absprache mit der Polizei wurde die Mahnwache schließlich am Café Courage in der Bahnhofstraße beendet. Blumen und Kerzen wurden im Nachhinein noch an die Friedrichstraße gebracht. Passantinnen und Passanten im Stadtgebiet zündeten die von den Nazis ausgeblasenen Kerzen wieder an.
Diese offene Provokation und versuchte Einschüchterung lassen wir uns nicht gefallen. Der Treibhaus e.V. Döbeln hat mit der AG Geschichte ein Projekt geschaffen, das Geschichte vor Ort aufarbeitet und transparent macht. Die Aktion der Nazis zeigt einmal mehr, wie wichtig diese Arbeit ist. Für die Stadt Döbeln und ihre Bürgerinnen und Bürger bedeutet das, klar Stellung zu beziehen. In Döbeln darf kein Platz für Nazis sein!

!!!Natürlich gilt dies nicht nur für Döbeln sondern überall!!!

Kurzfilm von AK-Aktivist*in

Im Rahmen eines Filmworkshops in der Kleinstadt Döbeln, stellten sich mehrere Menschen die Frage: „Was ist Heimat?“ und brauchr mensch diesen Begriff überhaupt.
Eine*e Aktivist*in des AK Greenhouse Education handelte diese Fragen am Thema ‚Gärten‘ ab.
Die entstandenen Filme sind nicht länger als zwei Minuten und enstanden innerhalb von 4 Tagen.

Hier der Kurzfilm: „Garten.Stadt.Heimat“

Die anderen Videos des Workshops findet ihr hier

Solidarität gegen die Verfolgung von NGOs als „Foreign Agents“ in Russland

Derzeit erleben russische Umwelt-, Menschenrechts- und andere Nichtregierungsorganisationen eine Welle von Repression, die sich gegen kritisches außerparlamentarisches Engagement richtet. Unter dem Deckmantel von Transparenz wird gesellschaftliches Engagement, wenn es auch Unterstützung aus dem Ausland erhält, als „Aktivität in fremdem Interesse“ gebrandmarkt. So sollen kritische Stimmen zum Schweigen gebracht werden. Registrierte NGOs, deren Aktivitäten vom Staat als „politisch“ betrachtet werden, und die beispielsweise ausländische Spenden oder Zuschüsse von Stiftungen erhalten, werden gezwungen sich als „Ausländische Agenten“ (Foreign Agents) zu registrieren – ein Begriff, der auf den Diskurs um Spionageaktivitäten während des Kalten Krieges anspielt. Derart stigmatisierte Organisationen können praktisch nicht mehr arbeiten und müssen sich in Folge selbst auflösen.

Jüngste Beispiele sind die Murmansker Menschenrechtsorganisation „Humanistische Jugendbewegung“, die auf Drängen des russischen Geheimdienstes FSB (früher KGB) mit einem Gerichtsverfahren zur Einstufung als „Foreign Agent“ konfrontiert ist, und die Umweltorganisation „Ecodefense“, deren erfolgreiche Kampagne gegen den Bau eines Atomkraftwerks in Kaliningrad durch das Justizministerium mit selbiger Einstufung abgestraft wurde. Ecodefense ist außerdem eine von elf russischen Organisationen, die Beschwerde gegen das „Foreign Agent“-Gesetz vor dem Europäischen Menschengerichtshof eingereicht hatten. Zwei Repräsentant*innen der Humanistischen Jugend-Bewegung haben Mandate im regionalen Gefängnis-Kontrollkomitee inne, das per Gesetz umfassenden Zugang zu Einrichtungen des Strafvollzugs hat, und Verstöße gegen die Menschenrechtskonvention aufdeckt sowie Druck zur Verbesserung der Bedingungen von Gefangenen aufbaut. Beide NGOs wehren sich juristisch gegen die drohende Schließung – aber bislang hat noch fast jeder „Foreign Agent“-Prozess in Russland zur Verurteilung geführt.

Das „Foreign Agent“-Gesetz wurde 2012 nach Massenprotesten gegen Manipulationen und „Unregelmäßigkeiten“ während der letzten Präsidentschaftswahl eingeführt. NGOs wurden als eine Triebfeder der Protestbewegung ausgemacht, hatten sie doch Wahlbeobachtungen organisiert, Manipulationsfälle gesammelt und öffentlich gemacht. Das „Foreign Agent“-Gesetz ist so vage gehalten, dass praktisch jede Organisation ausgeschaltet werden kann, die irgendeine Unterstützung aus dem Ausland erhält. Russische Menschenrechtsorganisationen stufen das Gesetz als illegitim und als in Widerspruch mit von der russischen Verfassung garantierten Grundrechten ein.

Wir fordern:
- Die sofortige Einstellung aller „Foreign Agent“-Verfahren!
- Die Rücknahme bereits erfolgter Einordnungen von NGOs als Ausländische Agenten!
- Das Ende der Kriminalisierung außerparlamentarischen gesellschaftlichen Engagements!

Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. (Lüchow), MediNetz Jena e.V., Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz e.V. (Bonn), Wurzelwerk (Magdeburg), Frauenzentrum Regenbogen e.V. (Döbeln), anti-atom-buero Hamburg, UBiKuKuJuSo e.V. (Göttingen), Nexus (Braunschweig), Senshi Parkour (Magdeburg), Arbeitskreis gegen Atomanlagen (Frankfurt am Main), Grüne Toleranz (Döbeln), Steine für Morsleben (Zobbenitz), NaturFreunde Deutschlands e.V. (Berlin), NaturFreunde Berlin e.V. (Berlin), AK Internationales (Braunschweig), contrAtom (Wendland), AAPK – Anti_Atom_Plenum (Köln), Morsleben-Netzwerk (Magdeburg), Tanzfrauen (Döbeln), BI STOP TEMELIN (Marktredwitz), Betti Koketti (Biesenthal), Gemeinsam für Sonne+Freiheit (Sandl), web-designing – Verein zur Förderung emanzipatorischer Kommunikation e.V. (Darmstadt), FAIR (Döbeln), FIPS e.V. – Feministischer Internationaler Bildungsverein (Berlin), AAP – Anti-Atom-Plenum (Berlin), JANUN e.V. (Hannover), Projekthaus (Döbeln), KoKomA (Magdeburg), Anders Leben (Müncheberg), EMA – Erich Mühsam Assoziation / MAI – Muehsam Association International (Berlin), Greenkids e.V. (Magdeburg), BUND Kreisgruppe (Koblenz), Aktive der Wietze/n-Kampagne (Braunschweig), A.L.I.E.N. (Berlin), Anti-Atom-Gruppe Osnabrück, ZWISCHENLAGER für Politik und Geschichte (Mannsdorf), Greenhouse Infopool (Berlin), A-Laden (Berlin), Löwenzahn e.V. (Magdeburg), Frauen für Frieden (Finnland), urgewald (Sassenberg), Nuclear Heritage Network (Döbeln), Begegnung von Menschen unterschiedlicher Kultur (Döbeln), atomstopp_atomkraftfrei leben! (Linz), SJ – Die Falken Kreisverband (Braunschweig), AK Offene Räume (Göttingen), Frauen Gegen Atomkraft (Finnland), Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, ATOMIC BALTIC network/project (Döbeln), Antisexismus-AK (Braunschweig), AntiAtomPlenum (Göttingen), Hedonistische Antinationale, Aktive des Kampagnenbüros (Braunschweig), uranium-network.org (Freiburg), Redaktion Graswurzelrevolution (Münster), Anti-Atom-Berlin (Berlin), Ecologistas en Acción (Madrid), AKU Gronau, Umweltinstitut München e.V., AANK – Anti-Atom-Netz (Koblenz), Jill Gough Nationalsekretär CND (Cymru)

weitere Infos unter: http://russlandantirep.blogsport.de/

Projekt zu Ende/ Reader veröffentlicht

Hallo liebe Freund*innen, Genoss*innen und Interessierte,
das für die Jahre 2012/13 von „Jugend in Aktion“ geförderte Projekt greenhouse education ist zu Ende. Die Abrechnung unserer Förderung ist weg und wir warten nur noch auf eine Bestätigung, ob alles in Ordnung ist. Wie bereits angekündigt ist unser Reader jetzt da und ihr könnt ihn gern bei uns erfragen.
[klick]
Neben unserem Infostand sind die Reader auch an den Infoständen der Tierrechtsgruppe Dresden und des Projektes FAIR des Treibhaus e.V. zu finden.




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